Schlussbericht Open und Helmut-Kohls-Turnier

Es wurde zum Schluss noch hochspannend in allen Turnieren. Fast alle Tabellenführer wurden noch gestürzt.

Im Helmut-Kohls-Turnier unterlag Spitzenreiter Steven Baerwolf vom SV Horst-Emscher noch dem Niederländer Ruud van Meegen, der damit seinem Landsmann Joris Gerlagh entscheidende Schützenhilfe geben konnte. Dem reichte so ein Remis gegen den Deutschen Meister U12 Ruben Köllner für den Turniersieg. Zweiter wurde NRW-Meister U18 Rene Borchert. Steven musste sich mit Platz drei zufrieden geben.

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Sparkassen Chess-Meeting wird 2017 Wladimir Kramnik gewidmet

Bilanz des 44. Sparkassen Chess-Meetings

„Wladimir Kramnik wird 2017 sein 25-jähriges Jubiläum mit „seinem“ Sparkassen Chess-Meeting feiern. Um diese außergewöhnliche Treue zu ehren, werden wir die Veranstaltung im kommenden Jahr dem dreifachen Weltmeister widmen. Es wird „Dortmunder Sparkassen Chess-Meeting – Wladimir Kramnik-Turnier“ heißen!“
Mit diesen Worten überraschten Bürgermeisterin Birgit Jörder und Sparkassen-Vorstandsmitglied Dirk Schaufelberger die Anwesenden im Rahmen der Siegerehrung des Großmeisterturniers am Sonntagabend im Dortmunder Rathaus.

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Wladimir Kramnik siegt in der letzten Runde

Die letzte Runde des Sparkassen Chess-Meetings war eine der kürzesten des gesamten Turniers. Fabiano Caruana und Ruslan Ponomariov trennten sich schnell remis. Es folgten zwei weitere Punkteteilungen bei Buhmann-Nisipeanu und Dominguez Perez-Vachier-Lagrave, bevor Wladimir Kramnik zum Abschluss für den Höhepunkt sorgte. Er setzte seinen Gegner Evgeniy Najer von Beginn an unter Druck und bejubelte nach gut vier Stunden seinen ersten und einzigen Sieg beim 44. Sparkassen Chess-Meeting. Damit katapultierte sich der Publikumsliebling hinter Vachier-Lagrave auf Platz zwei der Tabelle.

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Großmeister auch hinter den Kulissen

Jeder, der das Orchesterzentrum in diesen Tagen betritt wird persönlich von Kassierer Uwe Lenser begrüßt. Er ist dieses Jahr schon zum 25. Mal beim Dortmunder Sparkassen Chess-Meeting dabei. ,,Dieses Jahr feiere ich Silberhochzeit“, verkündet er stolz. Seitdem er 1992 das erste Mal in der Westfalenhalle mit Schachfreund Bernfried Schultz dabei war, ist er überaus begeistert und freut sich jedes Jahr aufs Neue auf das Spitzentreffen der Schachelite.

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Französischer Sieg in Dortmund

Eine Runde vor Schluss steht der Sieger des 44. Sparkassen Chess-Meetings fest. Maxime Vachier-Lagrave gewann in der 6. Runde gegen Ruslan Ponomariov und liegt vor der letzten Runde am Sonntag mit 1,5 Punkten Vorsprung uneinholbar an der Spitze. Zu einem ungefährdeten Sieg kam Fabiano Caruana, der in der kürzesten Partie des Tages Rainer Buhmann in die Schranken wies. Evgeniy Najer und Leinier Dominguez trennten sich leistungsgerecht remis. Die längste Partie des Tages spielte wieder Wladimir Kramnik. Der Rekordsieger von Dortmund versuchte fast acht Stunden seinen Endspielvorteil gegen Liviu Dieter Nisipeanu in einen vollen Punkt umzumünzen, doch die deutsche Nr. 1 verteidigte sich umsichtig.

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Face to Face mit den Großmeistern

Der zweite spielfreie Tag im Rahmen des Dortmunder Sparkassen Chess-Meetings wurde von den Verantwortlichen für eine Autogrammstunde mit den Großmeistern genutzt. 
Ab 15 Uhr konnten sich die schachbegeisterten Dortmunder in der Hauptstelle der Sparkasse Dortmund um ein Autogramm ihrer Vorbilder bemühen. 
Plakate, Hefte sowie Stifte wurden gestellt; somit stand dem Objekt der Begierde, einem Autogramm, nichts mehr im Wege. 
Noch bevor die Veranstaltung offiziell begann wurden schon reichlich Fotos mit den Großmeistern geschossen. 
Dann ging es nach einer kurzen Eröffnungsrede von Gerd Kolbe auch endlich los. 
Die Besucher erschienen in jeder Altersklasse, doch besonders viele junge Schachbegeisterte kamen zur Autogrammstunde. 
Viele stellten sich auch ein zweites und drittes Mal an, um Freunden und Bekannten eine Freude zu machen oder ein Foto mit dem einem oder anderem Profi zu machen. Schachfreund Uwe Lenser erzählt begeistert, dass ein kleiner Kindheitstraum in Erfüllung gegangen sei.

Kurz vor Schluss

Das Turnier geht in die Zielgerade, eine Runde vor Schluss ist aber in keinem Turnier eine Entscheidung gefallen.

Im Helmut-Kohls-Turnier wird erbittert gekämpft, gerade die Spieler am Tabellenende konnten zuletzt Boden gutmachen und so liegt das ganze Feld nur 1,5 Punkte auseinander. Die beiden Führenden Steven Baerwolf und Joris Gerlagh liefern sich ein Fernduell. Aber da es keine leichten Gegner gibt, könnte am Ende sogar noch der Dritte, Rene Borchert, an die Spitze gelangen.
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Vachier-Lagrave mit komfortablen Vorsprung

Maxime Vachier-Lagrave eilt bei seiner ersten Teilnahme in Dortmund von Sieg zu Sieg. Gegen Evgeniy Najer nutzte der 25-jährige Franzose einen kapitalen Fehler seines Gegners und gewann nach 36 Zügen. Vachier-Lagrave liegt nach fünf Runden mit 4,0 Punkten an der Spitze des Feldes und hat schon einen Zähler Vorsprung auf seine Verfolger. Zu ihnen gehört Ruslan Ponomariov, der Rainer Buhmann mit den schwarzen Steinen besiegte. Leistungsgerecht remis trennten sich Leinier Dominguez Perez und Liviu Dieter Nisipeanu, während Wladmir Kramnik eine weitere gute Chance zum vollen Punkt gegen Fabiano Caruana nicht nutzte.

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Vachier-Lagrave führt in Dortmund

Symmetrische Tabelle vor dem zweiten Ruhetag – Ein Beitrag von Thomas Richter

Man musste kein Hellseher sein, um vor dem Turnier zu vermuten, dass die erste Runde in Dortmund schon einen Fingerzeig für das gesamte Turnier liefern könnte – so kam es dann auch, wobei das Ergebnis einer relevanten Partie einerseits überraschend war, andererseits nicht. In einer Hinsicht wird Dortmund 2016 keine, jedenfalls keine “identische” Wiederholung von Dortmund 2015. In einer anderen Hinsicht könnte das noch passieren.

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Fünf Runden sind absolviert und damit schon über die Hälfte des Turniers wieder vorüber.

Zu diesem Zeitpunkt lohnt immer mal ein Blick auf die Statistiken, sprich DWZ-Erfolgszahlen. Wir beschränken uns dabei aber auf die positiven Ausreißer und lassen die Unglücklichen mit negativen Werten in Ruhe trauern. Naturgemäß gibt es die größten Gewinner im C-Open, was zum einen an den niedrigeren Durchschnittszahlen liegt und am meist jüngeren Alter. Beides beeinflusst den Veränderungsfaktor.

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